ÜBER

Im Mai 2013 sucht eine Jahrhundertflut große Teile Deutschlands heim. Im Wendland drückt die Elbe ihr Wasser unermüdlich gegen die Deiche vieler Dörfer und Städte. Tausende Helferinnen und Helfer aus der gesamten Bundesrepublik kommen in den Katastrophengebieten zusammen, um das Schlimmste zu verhindern. Ihre Solidarität, ihr Mut und die gemeinsame Hoffnung schweißen sie zusammen. Die Sandsäcke, die zur Sicherung der Deiche zu Hunderttausenden bewegt werden, stehen im Mittelpunkt des Geschehens. Sie werden zum Sinnbild einer Gemeinschaft, die gegen eine Naturkatastrophe kämpft.

 

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Ein paar Monate später ist auch Nadine Teicher im Wendland, als Urlauberin. Sie stößt auf die Berge alter, ausgedienter Sandsäcke, die hier allen Ortes zu sehen sind. Der Anblick fasziniert sie: Deutlich sind den Jutesäcken die Spuren ihres Einsatzes und der Natur anzusehen. Jeder einzelne von ihnen erzählt die Geschichte der Hochwasserkatastrophe.

 

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Doch die Erinnerung an die Bilder der Flut beklemmen Nadine Teicher. Gern hätte auch sie ihre Hilfe geleistet. Dann hat die junge Textil-Studentin eine Idee: Sie will die liegen gebliebenen, benutzten Sandsäcke des Hochwassers zu Taschen und Accessoires verarbeiten und gründet das Label elbsack. Um einen kleinen Beitrag zur Hochwasserprävention zu leisten, sollen 20% der gesamten Verkaufserlöse den Deichverbänden des Wendlandes gespendet werden. Den ersten Verkaufsstand von elbsack hat die junge Dortmunderin da, wo die Sandsäcke einst zum Einsatz kamen: Im Wendland, genauer in Seedorf, Dannenberg, zur 25. „Kulturellen Landpartie 2014“ vom 29.05. bis 09.06.2014.

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